Banking.Vision
In Folge 27 diskutieren wir, warum junge Kundinnen und Kunden digitale Banken bevorzugen, wie KI und smarte Agents den Arbeitsalltag verändern und welche Chancen und Risiken sich daraus für Banken ergeben. Wir erklären die Orientierungshilfe zu IKT-Risiken, den sicheren Lebenszyklus von KI-Anwendungen und zeigen, wie AI-Agents Recherche, Reporting und Projektmanagement effizient unterstützen. Außerdem werfen wir einen Blick aus der Perspektive der Generation Z und beleuchten, wie Banking 3.0 schon heute den Finanzalltag prägt.
Banking.Vision
Seit dem 1. April 2026 sind ESG-Risiken durch das BRUBEG verbindlich im Kreditwesengesetz (§§ 26c, 26d KWG) verankert. Finanzinstitute müssen ESG-Risiken systematisch in ihr Risikomanagement integrieren und einen ESG-Risikoplan erstellen. Entscheidend für die Prüfungsfestigkeit ist das Zusammenspiel von Fachbereich (First Line), Compliance (Second Line) und Interner Revision (Third Line). Nur mit belastbarer Dokumentation, klaren Prozessen und methodischer Tiefe lassen sich regulatorische Anforderungen nachhaltig erfüllen und externe Prüfungen bestehen.
Banking.Vision
Die Uhr tickt: Im November 2026 endet die DTAZV‑Ära. Banken werden klassische DTAZV‑Dateien nicht mehr annehmen und stattdessen ISO 20022 in der Version 2019 verlangen – inklusive hybrider Adresse. Ebenso müssen die SEPA-Formate auf pain.001.001.09 (Überweisungen) und pain.008.001.08 (Lastschriften) migriert werden. Wer seine Formate – insbesondere im SAP‑Umfeld – nicht rechtzeitig umstellt, riskiert Ablehnungen im Produktivbetrieb.
Banking.Vision
Die 9. MaRisk-Novelle markiert einen der größten strukturellen Umbauten seit Jahren. Dabei werden zwei Hauptziele verfolgt: Komplexitätsabbau und Stärkung der Proportionalität. Zu diesem Zweck erfolgt eine Straffung der bestehenden Regelungen und ein stärker risikoorientiertes Vorgehen, das den beaufsichtigten Instituten zukünftig mehr Eigenverantwortung einräumt.