Nachhaltigkeit

Reporting-Pflichten
effizient erfüllen

Zum 01. Januar 2024 wird sich die europäische Richtlinie für Nachhaltigkeitsberichterstattung maßgeblich ändern. Die „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) der EU-Kommission soll die bestehenden Regeln für nichtfinanzielles Reporting erweitern: So wären nicht mehr nur Konzerne, sondern auch kleinere Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden verpflichtet, Nachhaltigkeitsinformationen zu publizieren.

Gerade für viele mittelständische Unternehmen wird dieser Nachhaltigkeitsreport daher relevanter. Um das ökologische, soziale oder ökonomische Engagement transparent messbar zu machen, sind klassifizierbare Daten unerlässlich.

Diese Daten betreffen allerdings nicht nur eine Sammlung von Nachhaltigkeitsinitiativen. Für eine echte Transparenz sollten unter anderem auch Zahlen und Fakten zu Emissionen, Wertschöpfungsketten oder dem Ressourcenverbrauch ausgewertet werden.

Häufig sind unterschiedliche Daten in ungleichartiger Qualität bereits vorhanden. Sie werden in Tools wie beispielsweise Excel-Tabellen gesammelt und gepflegt. Der erweiterten Berichtspflicht gemäß der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen können diese Daten und Quellen allerdings nicht standhalten.

Um dem Anspruch an Reporting-Standards begegnen zu können, eignen sich Software-gestützte Tools. Diese nutzen Informationsquellen, die im Unternehmen bereits vorhandenen sind – beispielsweise ERP-Systeme. Hier liegen oftmals Rechnungen von Versorgern, die sich Software-basiert automatisch in ihr entsprechendes CO2-Euqivalent umrechnen lassen. Softwaregestützte Tools bieten auch eine Anschlussfähigkeit an die soziale Verantwortung: Ein Beispiel ist hier die Analyse einer möglichen Gender Pay Gap.

Dabei müssen Unternehmen nicht jede Information direkt für das öffentliche Reporting einsetzen. Viele nutzen die Kennzahlen zunächst auch für interne Erhebungen, die äußerst wichtig sind, um Nachholbedarfe zu erkennen und Nachhaltigkeitsinitiativen aufzusetzen und voranzutreiben.

Einer Reporting-Pflicht mit modernen Analysesystemen zu begegnen, bietet den Mehrwert, komplexe Berechnungen und Simulationen durchführen zu können. Die Automatisierung der Datenauswertungen geht mit einer enormen Arbeitserleichterung einher.

Für msg ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Wert. Und wer nachhaltige Entscheidungen treffen will, muss alle Blickwinkel einbeziehen, um zu einer umfassenden Bewertung zu gelangen. Wir unterstützen Sie bei der Ableitung und Auswertung Ihrer nachhaltigkeitsbezogenen Verantwortungsbereiche gemäß ESG entlang Ihrer gesamten Wertschöpfungskette – beispielsweise mit automatisierten Sustainability Reportings über SAP SCT.

Unternehmen nur über finanzielle Aspekte zu steuern, reicht heute nicht mehr aus. Nachhaltigkeitsaspekte werden auch durch Reporting-Vorgaben immer mehr zur Pflicht.

Louise Cooke, Mitglied des Vorstands bei msg global solutions

Als langjähriger Beratungs- und Entwicklungspartner der SAP unterstützen wir unsere Kunden bei der Auswahl und Implementierung von SAP-Angeboten und gestalten mit Ihnen die digitale Zukunft – lokal und global.