Förderprojekt
Digitalisierung Mutterpass
Effiziente Vernetzung und digitale Unterstützung für eine gesunde Schwangerschaft
Kunde
Die AOK NordWest entstand aus der Fusion zwischen der AOK Schleswig-Holstein und der AOK Westfalen-Lippe. Aus diesem Grund ist sie nur für die Region Westfalen und das Bundesland Schleswig Holstein für ihre ca. 3 Mio. Versicherte zuständig. Die AOK NordWest hat in Zusammenarbeit mit der msg das Förderprojekt Digitalisierung Mutterpass umgesetzt.
Herausforderung
Eine zentrale Herausforderung bestand darin, die Früh- und Mangelgeburtenrate zu senken und den Anteil der voll gestillten Kinder vier Monate nach der Geburt zu erhöhen. Zudem fehlten etablierte Kommunikationswege zwischen Schwangeren und Hebammen außerhalb der telefonischen Erreichbarkeit, was den kontinuierlichen Austausch und die Beratung erschwerten. Darüber hinaus bestand Optimierungsbedarf in der Vernetzung von Frauenärzten und Hebammen, um eine bessere Einsicht in die genutzten Unterstützungsangebote der Schwangeren zu ermöglichen und so eine gezieltere Betreuung sicherzustellen.
Ziel
Zur Bewältigung dieser Herausforderungen wurde ein Projekt zur Digitalisierung des Mutterpasses für Web und mobile Anwendungen (iOS, Android) ins Leben gerufen. Dieses Projekt umfasste die Entwicklung von Funktionalitäten für die Nutzeranalyse, ein Nachrichtensystem und ein Content-Management-System (CMS). Dazu wurden ein Fachkonzept und ein Betriebskonzept erstellt. Ein besonderer Fokus lag auf der Erstellung eines IT-Sicherheitskonzepts, das den Anforderungen des IT-Grundschutzes des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dem Stand der Technik und der AOK-Sicherheitspolitik gerecht wurde. Das Projekt beinhaltete ebenfalls die Gestaltung des UI/UX-Designs sowie die Durchführung von Usability-Tests. Trainingsmaterialien, bestehend aus Dokumentation und Videos, sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung rundeten das Projekt ab.
Lösung und Nutzen
Die Vorteile für die Kunden liegen insbesondere im berufsgruppenübergreifenden Austausch von Behandlungsteams über ein Webportal. Dies ermöglicht eine verbesserte Betreuung von Schwangeren und motiviert diese, aktiv an der Verbesserung ihrer gesundheitlichen und psychosozialen Situation sowie der ihres Kindes zu arbeiten. Die Teilnahme am Innovationsfonds des Bundesausschusses unterstreicht zudem die Innovationskraft und den Mehrwert des Projekts für die beteiligten Akteure.
Kunde: AOK NordWest
Projektname: Förderprojekt Digitalisierung Mutterpass
Ausgangssituation:
- Die Früh- und Mangelgeburtenrate soll gesenkt und der Anteil der voll gestillten Kinder vier Monate nach der Geburt erhöht werden.
- Es gibt keine etablierten Kommunikationswege für Schwangere und Hebammen außerhalb der telefonischen Erreichbarkeit.
- Frauenärzte und Hebammen sollen vernetzt werden, um Einsicht zu bekommen, welche Unterstützungsangebote die Schwangere besucht.
Aufgabe/Projekt:
- Digitalisierung des Mutterpasses für Web und App (iOS, Android)
- Funktionalitäten zur Nutzeranalyse, Nachrichtensystem, CMS
- Erstellung Fachkonzept, Betriebskonzept
- Erstellung IT-Security Konzept (Berücksichtigung Anforderungen IT-Grundschutz BSI, Stand der Technik, AOK Security Policy)
- UI/UX-Design und Usability Tests
- Trainingsmaterial (Dokumentation, Videos) und Qualitätssicherung
Nutzen:
- Berufsgruppenübergreifender Austausch von Behandlungsteams über ein Webportal
- Befähigung und Motivation von Schwangeren, die gesundheitliche und psychosoziale Situation für sich und ihr Kind zu verbessern
- Teilnahme am Innovationsfonds des Bundesausschusses