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Colorful Minds: Wie Offenheit im Kleinen beginnt – und alles verändert

Raswa Abo im Interview | Beitrag vom 17.06.2026

Darum geht's: Gelebte Diversity zeigt sich nicht immer nur in großen Programmen – und Offenheit beginnt selten mit großen Gesten, sondern im Alltag. Werkstudentin Raswa berichtet, wie kleine, selbstverständliche Momente für sie den Unterschied machen. Ihr Blick zeigt, wie sich Vielfalt anfühlen kann, wenn sie wirklich gelebt wird. Persönlich, ehrlich und nah dran.

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Wer bist du und was machst du bei msg?

Ich heiße Raswa und studiere BWL. Bei msg bin ich als Werkstudentin im HR-Development-Team tätig. Dort unterstütze ich das Team bei verschiedenen Themen rund um Personalentwicklung und Weiterbildung.
 

Warum ist Diversity wichtig für die Arbeitswelt?

Wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenen Erfahrungen in einem Team zusammenarbeiten, entstehen neue Perspektiven. Dadurch kann ein Team mehr Kompetenzen abdecken und flexibler auf Veränderungen reagieren. Vielfalt fördert neue Ideen, bessere Lösungen und stärkt die Zusammenarbeit. So wird Diversity zu einem echten Vorteil für die Arbeitswelt.


Was antwortest du Skeptikern, die Diversity nicht für wichtig erachten?

Ich denke, die Welt besteht nicht aus einem einzigen Typ Mensch. Schon in Europa merkt man: Nach zwei Stunden Reisen ist man in einem anderen Land mit eigenen Werten, Sprachen und Kulturen. Auch Deutschland ist insgesamt von Vielfalt geprägt – selbst innerhalb eines Bundeslandes zeigt sich das durch unterschiedliche Dialekte, Traditionen und Lebensweisen auf kurzer Distanz. Die Geschichte zeigt, dass Fortschritt oft erst dann möglich wird, wenn man bereit ist, über Bekanntes hinauszudenken. Diversity ist wichtig, weil sie unsere Realität widerspiegelt und persönliches sowie berufliches Wachstum ermöglicht.

Welches positive Erlebnis ist dir im Kontext Diversity in Erinnerung geblieben.... in Bezug auf „dich selbst“ oder im Allgemeinen?

Ein besonders positives Erlebnis im Zusammenhang mit Diversity ist für mich, dass ich mich in meinem Team akzeptiert und wertgeschätzt fühle. Dinge wie das Beten musste ich nicht groß erklären, ich habe einfach Bescheid gesagt und es war selbstverständlich in Ordnung. Es wurde nicht besonders thematisiert, sondern als normal angenommen. Genau das zeigt für mich einen respektvollen und offenen Umgang miteinander.
 

Was kann aus deiner Sicht jede Person im eignen Umfeld beitragen?

Aus meiner Sicht kann jeder etwas beitragen, indem man offen und gelassen bleibt. Am Verhalten merkt man oft, ob etwas nicht stimmt. Deshalb ist ein gutes Verhalten im Miteinander sehr wichtig. Wenn man unsicher ist und nicht genau weiß, wie man sich richtig verhalten soll, kann man einfach nachfragen und die Person direkt ansprechen. Wichtig ist auch, dass Menschen akzeptiert und einbezogen werden und sich nicht ausgeschlossen fühlen. Nur wenn man offen ist und fragt, kann man voneinander lernen.

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Zur Person

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Raswa Abo

Werkstudentin

Raswa unterstützt das Team HR Development als Werkstudentin. Sie studiert Betriebswirtschaftslehre.

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Diversity bei msg

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