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Digitale Souveränität: Klar sehen, souverän entscheiden mehr erfahren

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eGovernment MONITOR 2026

Wie digital ist unsere Verwaltung wirklich?

Der eGovernment MONITOR 2026

Wie erleben Bürger die digitale Verwaltung? Welche Erwartungen haben sie an moderne Verwaltungsleistungen? Und wo besteht weiterhin Handlungsbedarf? Der eGovernment MONITOR 2026 liefert Antworten auf genau diese Fragen. Die repräsentative Studie wird seit 2010 jährlich von der Initiative D21 gemeinsam mit der Technischen Universität München veröffentlicht und zeigt, wie die digitale Transformation der Verwaltung in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei den Menschen ankommt. Wir sind auch in diesem Jahr wieder Partner der Studie und bringen unsere Expertise in der Verwaltungsdigitalisierung ein.

Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung schreitet voran. Neue Online-Dienste entstehen, bestehende Verfahren werden modernisiert und Technologien wie Künstliche Intelligenz eröffnen zusätzliche Möglichkeiten. Doch ob diese Entwicklungen tatsächlich einen Mehrwert schaffen, entscheidet sich einzig und allein im Alltag der Menschen.

Der eGovernment MONITOR macht sichtbar, wo digitale Verwaltungsleistungen bereits überzeugen, welche Hürden ihrer Nutzung im Weg stehen und welche Erwartungen die Bürger an einen modernen Staat haben. Damit liefert die Studie wertvolle Erkenntnisse für Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um die digitale Transformation gezielt weiterzuentwickeln.

Als Digitalisierungspartner der öffentlichen Verwaltung unterstützen wir die Modernisierung staatlicher Strukturen und Prozesse. Mit unserer Beteiligung am eGovernment MONITOR 2026 möchten wir dazu beitragen, die Perspektive der Bürger stärker in den Mittelpunkt zu rücken und Impulse für eine nutzerorientierte, leistungsfähige Verwaltung zu setzen.

Jetzt die vollständige Studie lesen

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Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick

Digitale Verwaltung überzeugt. Wenn sie denn genutzt wird.

Die Ergebnisse des eGovernment MONITOR 2026 zeigen eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Bürger und der wahrgenommenen Leistungsfähigkeit der digitalen Verwaltung. So sehen nur 15 Prozent der Befragten in Deutschland ihre Erwartungen an eine moderne digitale Verwaltung aktuell erfüllt. Gleichzeitig sind 81 Prozent derjenigen, die ihr letztes Behördenanliegen online erledigt haben, mit der digitalen Abwicklung zufrieden. 94 Prozent würden beim nächsten Mal wieder den digitalen Weg wählen. Die Bereitschaft zur Nutzung digitaler Verwaltungsleistungen ist also vorhanden. Entscheidend ist, dass die Angebote einfach zugänglich sind, zuverlässig funktionieren und den Menschen einen spürbaren Mehrwert bieten.

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Auffindbarkeit bleibt eine zentrale Hürde

Jeder Zweite in Deutschland hat sein letztes Verwaltungsanliegen vollständig offline erledigt. Häufig nicht aus einer bewussten Entscheidung gegen digitale Angebote, sondern weil die entsprechenden Möglichkeiten schlicht nicht bekannt oder schwer zu finden waren. 43 Prozent der Befragten nutzen digitale Verwaltungsangebote nicht oder seltener, weil ihnen die Suche zu lange dauert. Gleichzeitig erwarten 64 Prozent, dass der Staat sie aktiv über seine digitalen Angebote informiert, anstatt vorauszusetzen, dass sich die Bevölkerung selbst informiert. Das zeigt, dass Verwaltungsdigitalisierung nicht mit der technischen Bereitstellung von Online-Diensten endet. Digitale Leistungen müssen verständlich kommuniziert, leicht auffindbar und intuitiv nutzbar sein.

Medienbrüche verhindern echte Entlastung

Auch Medienbrüche erschweren die Nutzung digitaler Verwaltungsleistungen. 62 Prozent der Befragten nutzen eGovernment nicht oder seltener, weil sie befürchten, einen zunächst digitalen Vorgang am Ende doch analog fortsetzen zu müssen. Eine leistungsfähige digitale Verwaltung muss deshalb den gesamten Prozess berücksichtigen: vom ersten Kontakt über die Antragstellung und die behördeninterne Bearbeitung bis zum abschließenden Bescheid. Hier setzen unter anderem die Registermodernisierung und das Once-Only-Prinzip an.

„Der eGovernment MONITOR zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger vor allem einfache und einheitliche digitale Zugänge erwarten. Digitale Identitäten können dabei zum zentralen Baustein einer modernen Verwaltung werden. Entscheidend für ihren Erfolg sind interoperable Lösungen, die den Zugang zu digitalen Leistungen spürbar vereinfachen und echten Mehrwert im Alltag der Menschen schaffen.“

Patrick Brauckmann | Geschäftsbereichsleiter | Public Sector

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Digitale Identitäten als Schlüssel für eine moderne Verwaltung

Ein weiterer Schwerpunkt des eGovernment MONITOR 2026 liegt auf digitalen Identitäten. Bürger wünschen sich einfache und einheitliche Zugänge, mit denen sie unterschiedliche Verwaltungsleistungen ohne wiederholte Anmeldungen und aufwendige Identifizierungsverfahren nutzen können. 62 Prozent der Befragten wünschen sich eine einheitliche digitale Identifikationsmöglichkeit, um Verwaltungsleistungen online in Anspruch zu nehmen; nur 21 Prozent bevorzugen ein breites Angebot verschiedener Lösungen.

In seinem Beitrag zur Studie unterstreicht Patrick Brauckmann, Geschäftsbereichsleiter msg Public Sector die Bedeutung interoperabler Lösungen für eine moderne Verwaltung.

Für msg ist die Vernetzung bestehender Strukturen ein wesentlicher Baustein einer modernen, leistungsfähigen Verwaltung. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kunden digitale Lösungen zu entwickeln, die Verwaltungsprozesse vereinfachen und den Zugang zu staatlichen Leistungen nachhaltig verbessern.

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Patrick Brauckmann Portrait

Patrick Brauckmann

Geschäftsbereichsleitung Public Sector

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