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Digitale Souveränität: Klar sehen, souverän entscheiden mehr erfahren

Register: Rückgrat einer modernen, vernetzten Verwaltung

Register sind das Rückgrat einer modernen, vernetzten Verwaltung. In aktuell mehreren Hundert Registertypen werden alle Informationen, die für das Erbringen von Verwaltungsleistungen nötig sind, gespeichert. Von der europäischen bis hinunter auf die kommunale Ebene und zurück soll die Registermodernisierung den Datenaustausch nach dem „Once-​Only-Prinzip“ ermöglichen und damit einen reibungslosen Datenfluss sicherstellen.

Doch auf dem Weg zu dieser vollständigen Digitalisierung ist an der Schnittstelle zwischen Behörden und Bürgerinnen und Bürgern eine erhebliche Komplexität zu überwinden: Eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme muss vernetzt, strenge datenschutzrechtliche Anforderungen müssen erfüllt, rechtskonforme Datenabrufe sichergestellt, komplexe Datenmodelle standardisiert und einheitliche Transportprotokolle implementiert werden. Ziel der Registermodernisierung ist eine digitale, effiziente und bürgernahe Verwaltung. Denn digitale Behördengänge beschleunigen nicht nur die Bearbeitung von Bürgeranliegen, sondern entlasten auch in hohem Maße die Verwaltung selbst.

Kontakt

Achtert, Werner

Werner Achtert

Executive Business Consultant
Public Sector

Werner Achtert ist Executive Business Consultant bei msg Public Sector. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sowie Methoden zu deren Innovation, zum Beispiel Design Thinking und agiles Management. Im Themenfeld KI setzt er sich neben den technischen Möglichkeiten mit den rechtlichen und gesellschaftspolitischen Auswirkungen auseinander. Als ehrenamtliches Mitglied im Vorstand des NEGZ und Sprecher des Arbeitskreises Cloud engagiert er sich im digitalpolitischen Diskurs zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Das Registermodernisierungsgesetz ebnet den Weg

Anfang 2021 wurde das Registermodernisierungsgesetz (RegMoG) verabschiedet und ebnet den Weg für ein registerübergreifendes Identitätsmanagement. Ein Basisregister ermöglicht die stets aktuelle Nutzung von Personendaten, so dass eine einfache, digitale und medienbruchfreie Beantragung von Verwaltungsdienstleistungen ermöglicht wird. Mit Hilfe digitalisierter und vernetzter Register werden Daten zukünftig auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger automatisch innerhalb der Verwaltung ausgetauscht - ganz ohne umständliche Behördengänge. Von der Registermodernisierung profitiert aber auch der Standort Deutschland, denn Daten die mittels medienbruchfreier Antragsprozesse nur einmal an die Verwaltung übermittelt werden müssen, minimieren Kosten und Bearbeitungszeiten.

Registermodernisierung Schemata

Registermodernisierung – Sind Sie bereit?

Die Registermodernisierung kommt! Doch was bedeutet das für Ihre Organisation, Ihre Behörde, Ihre Kommune? Vor welchen konkreten Herausforderungen stehen Sie und wie können Sie Ihre bereits genutzten IT-​Verfahren an den Transformationsprozess anpassen? Sind Sie bereits mit den relevanten rechtlichen, technischen sowie organisatorischen Anforderungen aus der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), des Registermodernisierungsgesetzes (RegMoG) und der Single-​Digital-Gateway-Verordnung (SDG-VO) vertraut?

Wir unterstützen Sie bei der fundierten Bewertung, erarbeiten Handlungsoptionen mit Ihnen und helfen bei der Planung der nächsten Schritte. Wir bringen unsere Umsetzungserfahrung ein und unterstützen bei der Modernisierung Ihrer Fachverfahren und Register und dem Anschluss an das nationale Once-​Only-Technical-System (NOOTS). Unser Portfolio umfasst eine unabhängige Beratung von der strategischen Planung bis hin zur Umsetzung und Inbetriebnahme. Wir arbeiten agil, auch über die Behördengrenzen hinweg, und können so die nötigen Geschäftsprozesse Schritt für Schritt realisieren.  Gemeinsam mit Ihnen machen wir Erfolge sichtbar und unterstützen Sie auf dem Weg zu einer innovationsoffenen digitalen Behörde.

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