Theorie und Praxis
im Studium verbinden

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Praktische Erfahrungen sind notwendig zur Ergänzung des theoretischen Wissens, das die Hochschulen vermitteln. 

In 2016 führte msg eine Umfrage unter Studierenden und IT-Fachkräften durch, die untersuchte, auf welche fachlichen und sozialen Skills an den Hochschulen Wert gelegt wird, und welche dieser Skills von den Unternehmen besonders geschätzt wurden. Das Ergebnis zeigt, dass es für Studierende sehr wichtig ist, ihr an den Hochschulen erworbenes Wissen um Kenntnisse aus der Praxis zu ergänzen. Denn so gut die Hochschulen auch ausbilden, manche Skills lassen sich tatsächlich am besten in der Praxis erlernen.

Insbesondere im Bereich der sozialen Skills gibt es Aussagen, dass die Studierenden durch praktische Erfahrungen als Werkstudent oder in Praktika zusätzliche Kompetenzen erwerben: So erklärten die befragten Studierenden zwar, dass sie sowohl an den Hochschulen als auch in den Unternehmen Team- und Kommunikationsfähigkeit erlernen. Kreativität, Kritikfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein wurden jedoch von ihnen als Fähigkeiten genannt, die sie insbesondere in der Praxis erworben hätten. Stellt man diesem Ergebnis gegenüber, dass die IT-Fachkräfte Verantwortungsbewusstsein als eine der Fähigkeiten nannten, die in ihrer aktuellen Position sehr wichtig sind, so lässt dies darauf schließen, dass die Verbindung von theoretischen und praktischen Erfahrungen für junge Menschen wichtig für eine umfassende Ausbildung ist.

Bei den fachlichen Skills zeigen die Ergebnisse, dass für die Unternehmen IT-Architekturen, IT-Security und Projektmanagement besonders wichtig sind. Im Studium wird dagegen eher auf Datenbanken, Programmiersprachen und Softwareentwicklung Wert gelegt. Die Lücke zwischen den Anforderungen in den Unternehmen und den Kenntnissen, die die Studierenden an den Hochschulen erwerben, zu schließen, ist damit für Unternehmen wie Studierende wichtig. Denn die Hochschulen vermitteln sehr gute Grundlagen, auf denen dann in der Praxis jedoch weiter aufgebaut werden muss, um alle Anforderungen erfüllen zu können.

Diese Erkenntnisse decken sich mit den Erfahrungen, die msg in der Vergangenheit mit Absolventen gemacht hat. Daher hat die Unternehmensgruppe bereits seit langem umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten etabliert, mit denen die Neueinsteiger auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Zudem engagiert sich msg in engen Kooperationen mit zahlreichen Hochschulen, um dadurch Wissen und Kompetenzen aus der Praxis an die Studierenden zu vermitteln und den Kontakt zwischen Studierenden und Unternehmen zu ermöglichen. Diese Zusammenarbeit reicht von Gastvorlesungen und Seminaren über das Angebot von Praktika und Abschlussarbeiten bis hin zu Werkstudententätigkeiten.

„Wir achten bei Bewerbungen darauf, ob die Kandidaten bereits praktische Erfahrungen mitbringen. Denn wir haben immer wieder festgestellt, dass diese die theoretischen Kenntnisse optimal ergänzen“, erklärt Herbert Wittemer, Personalleiter bei msg. „Gleichzeitig sehen wir uns auch in der Pflicht, den Studierenden diese Praxiserfahrungen zugänglich zu machen. Denn nur wenn sich auch die Unternehmen hier engagieren, haben die jungen Leute die Möglichkeit, ein breites Wissensspektrum zu erwerben.“

Zur Umfrage
Für die Studie wurden rund 500 Studierende an der RWTH Aachen, der Universität Augsburg, der Universität Magdeburg, der Universität Bayreuth sowie der Technischen Universität (TU) Darmstadt befragt. Die Auswahl der Hochschulen erfolgte auf Basis des Rankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für das Fach Informatik für das Jahr 2016/2017. Für den Abgleich mit den Anforderungen in den Unternehmen wurden deutschlandweit 700 IT-Fachkräfte verschiedener Ebenen interviewt. Abgefragt wurde unter anderem, auf welche fachlichen und sozialen Skills an den Hochschulen besonderer Wert gelegt wird und welche dieser Fähigkeiten die IT-Fachkräfte für ihre aktuelle Position als besonders wichtig erachten.